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Der Weg zu uns

Die Kunst der Innovation – 10 Jahre iteratec

Unter diesem Motto stand unser Firmenjubiläum, das wir am 14. Juli 2006 feiern konnten. Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammenbringen, schöpferischen Kräften Raum geben, das war der Gedanke dahinter.

Konferenz im Ernst von Siemens-Auditorium der Pinakothek der Moderne in München.



Zahlreiche Kunden und Geschäftsfreunde fanden sich um 10 Uhr in der Pinakothek der Moderne zu unserer Vortragsreihe ein.

In seiner Begrüßung skizzierte Klaus Eberhardt die Firmengeschichte als zehn spannende und zugleich erfolgreiche Jahre. Auf der Basis langjähriger Erfahrung im Projektgeschäft wagten Mark Goerke und er am 1. Juli 1996 den Start der iteratec GmbH. Ende des Jahres bestand iteratec aus acht Mitarbeitern, heute sind es 65 Kollegen an mittlerweile vier Standorten. Zur Geschäftsleitung stieß schon vor einigen Jahren die IT-Spezialistin Inge Hanschke. Ohne den Hypes nachzulaufen, versuchte man immer am Puls der Zeit zu sein. Das Softwareentwicklungsgeschäft wurde um Beratungsleistungen ergänzt. Heute sind beide Bereiche die Standbeine des Unternehmens.

Im Namen des Beirats sprach Professor Dr. Heinz Thielmann ein Grußwort. Er lobte das gesunde Wachstum des Unternehmens, besonders die Tatsache, dass es ohne Fremdkapital aufgebaut werden konnte. In der bisherigen Zusammenarbeit habe sich ihm ein solides Unternehmen offenbart, mit dem zusammenzuarbeiten ihm richtig Spaß mache.


Der erste Referent Professor Dr. Gunter Dueck von der IBM Deutschland ist in der IT-Branche als Querdenker bekannt. In seinem Vortrag zeichnete er Wege von der Idee zum serienreifen Produkt nach. Kritisch beleuchtete er die Gewohnheit, innovative Ansätze sofort an ihrer Nützlichkeit, sprich dem schnellen Profit, zu messen und im Zahlendschungel Kreativität erst gar nicht zuzulassen. "Optimierung ist Bullshit. Unter dieser Prämisse entsteht keine Innovation", so sein Credo. Eine amüsante und spannende Eröffnung des Konferenztages, gewürzt mit vielen Anekdoten aus den diversen Arbeitsfeldern von Professor Dueck.


Nach dem Mittagessen stand mit Professor Dr. Werner Nachtigall von der Universtiät Saarbrücken ein Urgestein der Bionik am Rednerpult. Sein Thema: "Lernen von der Natur für die Technik". Nicht Nachbauen ist das Ziel, sondern Prinzipien erkennen und diese an geeigneten Stellen zum Einsatz bringen. Am Lotusblumeneffekt und der Beschaffenheit von Haischuppen zeigte er, wie intelligente Lösungen der Natur Impulse für technische Neuerungen liefern können. In diesen Fällen für die Entwicklung selbstreinigender Werkstoffe oder die Oberflächen von Flugzeugen. Überraschend war ein weiteres Beispiel: ein aerodynamisch optimierter "Bionik Car" eines großen Automobilherstellers, dem ausgerechnet der nahezu kastenförmige Kofferfisch Modell gestanden hat.

Ganz andere Formen der Innovation beschrieb Dr. Bernd Wiemann von der vodafone Pilotentwicklung GmbH mit seinem Team. Eine nachhaltige Innovationskultur ist seiner Meinung nach ein zentraler Unternehmenswert. Sie muss in den Menschen des Unternehmens verankert werden. Eine wesentliche Rolle dabei spielt eine echte interdisziplinäre Kommunikation. Wiemann demonstrierte Möglichkeiten, eine Innovationskultur mit Hilfe von Kunst zu implementieren – in der Personalarbeit ebenso wie in der Produktentwicklung. In seinem Unternehmen wird diesbezüglich mit bedarfsgerechter Architektur ebenso gearbeitet wie mit Improvisationstheater oder Lichtinstallationen.

Party im Café Reitschule am Englischen Garten



Um 19.30 Uhr versammelten sich die Gäste im Café Reitschule. Ein Gewitter hatte sich rechtzeitig entladen und so konnten Begrüßungsdrink und Häppchen trocken auf der Terrasse gereicht werden. Der laue Sommerabend lockte auch die ersten Gänge des Flying Menue ins Freie.

Nicht nur die Konferenz sollte Raum geben für Innovation. "Die Kunst der Innovation" ist auch der Titel eines Kunstwerks, das Frank Fischer zum Jubiläum geschaffen hat. Es wurde in Teilen als Einlasskarten für das abendliche Fest verschickt. Vor Ort wurden diese Teile auf einer Tafel, die auch als Gästeliste diente, wieder zusammengefügt. Nachdem es wieder vollständig war, wurde das Bild am späten Abend um Fotos vom gemeinsamen Festtag ergänzt. "Die Kunst der Innovation" wird zukünftig in unseren Räumen in Unterhaching ausgestellt werden.


Neben kulinarischen Genüssen trug die Band Munich Swing Set abwechslungsreich zur Unterhaltung bei. Ein Höhepunkt des Abends war der Kabarettist Piano Paul. Er begeisterte sein Publikum mit Späßen rund um Mathematik und Informatik. Natürlich kam auch die Firma und ihre Außendarstellung nicht ungeschoren davon. Bei bester Stimmung feierten Mitarbeiter und Kunden bis in die frühen Morgenstunden ein ausgelassenes Fest.      


 

Die Kunst der Innovation