Richtlinien für eine Vielzahl von Programmiersprachen

Deutsche Großbank für Privat- und Mittelstandskunden

Die Herausforderung

Banken unterliegen zunehmenden Überprüfungen durch die Aufsichtsbehörden. Dabei werden insbesondere auch formal einzuhaltende Kriterien geprüft, in diesem Falle das Vorliegen von Programmierrichtlinien. Ein einheitliches Verständnis, wie Programme geschrieben werden, ist nicht ausreichend. Dieses Verständnis muss dokumentiert werden. In einem Kontext, in dem Programmcode ausschließlich in Projekten entsteht, gilt es zudem, Einheitlichkeit zwischen verschiedenen Projekten zu schaffen. Ziel ist auch die klare Trennung zwischen verbindlichen Regeln und Best Practices, Empfehlungen oder Programmierlehrbüchern.

Unsere Lösung

Zusammen mit Entwicklern und Verantwortlichen innerhalb der Bank haben wir bereits dokumentierte Programmierrichtlinien sowie gelebte und bewährte Praktiken zusammen getragen, um Best-Practices ergänzt und in einheitlicher Form erfasst. So entstehen Regelwerke, die die gelebte Praxis möglichst gut abbilden und – wo nötig – eine nachvollziehbare Einheitlichkeit schaffen. Die einheitliche Form ist ein strukturiertes Regelwerk mit immer gleich aufgebauten Regeln. Sie erlaubt ein schnelles Nachschlagen und Zusammenfassen, so dass die Programmierrichtlinien leicht zugänglich sind. Darüber hinaus sind diese so aufgebaut, dass eine werkzeuggestützte Prüfung weitestgehend möglich ist.

Der Mehrwert

Die Mitwirkung von Entwicklern sowie Verantwortlichen fördert die Verbreitung der Programmierrichtlinien in das Unternehmen. Über Programmierrichtlinien werden verschiedene Aspekte adressiert, die zu einer wirtschaftlichen Softwareentwicklung beitragen, beispielsweise:

  • Komplexitätsreduktion
  • Fehlervermeidung
  • Sicherheit
  • Zuverlässigkeit
  • Einheitlichkeit
  • Lesbarkeit
  • Wartbarkeit
  • Geringe Einarbeitungszeit