Entwicklung eines Systems für das Bauwerksmanagement

Stadtwerke München / Münchner Verkehrsgesellschaft

Die Herausforderung

Bedingt durch das zunehmende Alter und die steigende Beanspruchung der U-Bahnbauwerke bindet der Unterhalt der U-Bahnanlagen immer mehr Ressourcen. Die IT-Unterstützung des verantwortlichen Fachbereichs ist rudimentär. Wichtige Bauwerksakten gibt es nicht in elektronischer Form, Schäden werden in einer wenig komfortablen Access-Datenbank erfasst. Die Beschaffung notwendiger Informationen und die Nachverfolgung von Schäden ist zeitintensiv.

Neben der zentralen Ablage relevanter Dokumente sollen die Daten aus den Bauwerksakten in strukturierter Form und auswertbar abgelegt werden. Das System soll die Bauwerksprüfung und Instandhaltung nach den neuesten Richtlinien unterstützen.

Unsere Lösung

Im  Rahmen der Anforderungsanalyse wurde ein Prototyp erstellt, um gemeinsam mit dem Fachbereich die Strukturierung der Bauwerksdaten, sowie daraus resultierende Recherchemöglichkeiten zu erproben. Bereits mit der ersten Iteration wurde die Bauwerksdatenbank umgesetzt, die die Grundlage für die weiteren Funktionalitäten bildet. Auch die weiteren Systemanteile zur Unterstützung der Bauwerksprüfung sowie der Instandsetzung wurden in einem inkrementellen Vorgehen entwickelt, um das Feedback der Fachabteilung jeweils in die aktuelle Entwicklung einfließen zu lassen. Die relevanten Dokumente sowie die Bauwerkspläne wurden in ein Dokumentenmanagementsystem migriert.

Die SWM sind das kommunale Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen der Landeshauptstadt München und ihrer Region.

Der Mehrwert

  • Schneller Zugriff auf die relevanten Dokumente und Bauwerksdaten
  • Einfache Recherchemöglichkeit in den Bauwerksdaten
  • Dokumentation festgestellter Schäden an zentraler Stelle
  • Möglichkeit der grafischen Auswertung durch die Verortung von Schäden auf Plänen
  • Durchführung der Bauwerksprüfung und Bewertung der Schäden nach den neuesten Richtlinien
  • Unterstützung des Reporting über den Zustand des Bauwerksbestands als Grundlage für die Instandhaltungsstrategie