Customer Innovation Day am 25. Oktober 2018

Über die Veranstaltung

Für erfolgreiche IT-Lösungen braucht es eine offene Innovationskultur, fundierte Technologiekompetenz und stabile Partnernetzwerke. Das sind auch die Schwerpunkte unseres Customer Innovation Days.

Wir werden uns den Treibern der Digitalisierung widmen und möchten mit Ihnen innovativ arbeiten: Zoltan Fazekas nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Welt der Blockchain, Norman Seibert spricht über ein Entwicklungsprojekt, bei dem die Software vor den Spezifikationen stand und Stefan Blum über Machine Learning in einer geschützten, nicht einsehbaren Umgebung. Außerdem zeigt Stefan Rauch auf, wie Ihr Innovationsprozess vom Verständnis disruptiver Technologien über erste Ideen bis hin zum Minimum Viable Product funktionieren kann.

Moderation: Stefan Rauch

Stefan Rauch arbeitet seit mehr als 20 Jahren in der IT-Branche. Er ist seit jeher sehr an Technologien mit hohem Business Impact und allen möglichen Innovationsprozessen interessiert. Daher ist er auch einer der treibenden Köpfe hinter dem Innovation Frei-Day und diversen Digitalisierungsthemen bei iteratec.

Als verantwortlicher Projektmanager hat er unter anderem die Transformation von DriveNow vom Startup zum international etablierten CarSharing-Anbieter begleitet. Ihn interessiert hierbei vor allem der notwendige kulturelle Wandel und unterschiedliche Führungsaspekte. Als verheirateter Vater von drei Kindern trainiert er seine eigenen Führungsqualitäten mehr oder weniger 24 Stunden am Tag ...


Programm

09:00 - 09:15

Check-in und Kaffee

09:15 - 09:30

Klaus Eberhardt
Geschäftsführer und Gründer,
iteratec GmbH

Begrüßung

09:30 - 10:00

Stefan Rauch,
iteratec GmbH

Understand & Create: Wie Sie Technologien mit Business Impact schnell verstehen und einsetzen

Kennen Sie das? Die Unternehmensspitze erklärt Technologien wie Blockchain, IoT, Künstliche Intelligenz oder Robotik für unerlässlich – nur ist nicht klar, wie und warum diese Technologien helfen. Wer im Unternehmen soll sich darum kümmern und wie kann es gelingen, die richtigen Einsatzmöglichkeiten zu finden? Welche Probleme werden überhaupt durch den Einsatz dieser Technologien gelöst?

Unternehmen gehen diese Fragestellungen unterschiedlich an, es werden Innovations- und Digitalisierungseinheiten gegründet, neue Partnerschaften angestrebt und Daten ausgetauscht, Abteilungen neu strukturiert und verstärkt eigene Trendradare aufgestellt. Die Vielfalt der ausprobierten Ansätze ist groß und hat auch großen Einfluss auf die Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern. Im Vortrag zeigen wir Ihnen unterschiedliche Modelle und Organisationsformen und auch einen leichtgewichtigen Ansatz, wie Sie Technologien mit Business Impact schnell verstehen und sinnvoll einsetzen können.

10:00 - 10:30

Klaus Mähringer,
iteratec GmbH

devOPS oder DEVops: DevOps im IT-Betrieb als Architektur-Aufgabe

Nach der anfänglichen Euphorie wird es um das Thema DevOps inzwischen deutlich stiller: Man hört von Unternehmen, die sich frustriert wieder abwenden. Dabei ist die Verknüpfung von Softwareentwicklung und dem Betrieb der Software eine Notwendigkeit, die aktuell durch den Wandel des Software Engineering hin zur Agilität geprägt wird.
Der IT-Betrieb bei iteratec umfasst nicht nur die Anwendungen zur Verwaltung und Steuerung des Geschäftsbetriebes, sondern auch die Unterstützung der Softwareentwicklungsprojekte.
Wir wollen zeigen, welchen Schwierigkeiten wir bei DevOps begegnen und welche Lösungsansätze uns weiterbringen.

10:30 - 11:00

Kaffeepause

10:00 - 10:30

Norman Seibert,
iteratec GmbH

Vom Erfolg überrollt: Wenn ein Prototyp plötzlich live geht

Dass wir in einem Projekt zuerst die Software erstellen und danach die Spezifikation, kommt selten vor. Und wenn es vorkommt, geben wir es nicht zu, sondern erzählen die Geschichte von strukturierter planmäßiger Vorgehensweise.

Und wenn wir es absichtlich tun? Wenn wir dadurch ein erstaunliches Tempo bei der Realisierung von Funktionalität erreichen? Wenn wir fachliche Annahmen sehr früh validieren können?

Dann ... sind Anwender so begeistert, dass sie die Testinstanz produktiv nutzen. Dann werden echte Produktdaten erfasst und der Geschäftsprozess um mehr als eine Größenordnung beschleunigt. Dann steigen die Anwenderzahlen, weil die Umsetzungsgeschwindigkeit von Anpassungen revolutionär ist.

Dann ... wird ein robuster Betrieb wichtig mit Logging, Monitoring und Zero-Downtime-Deployments. Dann rückt all das in den Fokus, was ein Prototyp nicht ist. Dann müssen wir aus dem Prototyp schrittweise ein Produktivsystem machen, ohne die bisherigen Vorteile zu verlieren.

Wir geben Ihnen einen ehrlichen Einblick in ein Projekt, dessen Dynamik uns überrascht hat. In dem vieles brillant lief aber bei weitem nicht alles. Wir erzählen von der Transformation des Projekts und des Teams sowohl bei uns, als auch bei unserem Auftraggeber.

Wir erzählen Ihnen, warum es manchmal wirklich besser ist, mit Coden zu beginnen!

11:30 - 12:30

Zoltan Fazekas,
iteratec GmbH

Smart Contracts - die Wunderwaffe der Blockchain? Teil 1

Blockchain ist in aller Munde und Smart Contracts werden oft als Killer Use Case genannt, der Verträge und Juristen durch Code und Developer ersetzt. Dieses Bild ist von der Wirklichkeit weit entfernt. Es handelt sich in der Tat um Code, der die Blockchain um individuelle Logik erweitert, die ebenso manipulationssicher ist, wie die Transaktionshistorie.

Smart Contracts haben vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Man stelle sich zum Beispiel ein Crowdfunding-Szenario auf der Blockchain vor. Ohne Smart Contracts würden die Initiatoren über die investierten Mittel sofort und in voller Höhe verfügen. Smart Contracts können dies verhindern und den Zugriff auf das Geld der Investoren an Regeln und Bedingungen koppeln.

Immer mehr Blockchain-Plattformen unterstützen generische Smart Contracts. Wir zeigen anhand von zwei Vertretern - Ethereum und Hyperledger - wie die Entwicklung von Smart Contracts funktioniert und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind.

12:30 - 13:30

Mittagessen & Führungen durch das Büro

13:30 - 14:30

Zoltan Fazekas,
iteratec GmbH

Smart Contracts - die Wunderwaffe der Blockchain? Teil 2

Blockchain ist in aller Munde und Smart Contracts werden oft als Killer Use Case genannt, der Verträge und Juristen durch Code und Developer ersetzt. Dieses Bild ist von der Wirklichkeit weit entfernt. Es handelt sich in der Tat um Code, der die Blockchain um individuelle Logik erweitert, die ebenso manipulationssicher ist, wie die Transaktionshistorie.

Smart Contracts haben vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Man stelle sich zum Beispiel ein Crowdfunding-Szenario auf der Blockchain vor. Ohne Smart Contracts würden die Initiatoren über die investierten Mittel sofort und in voller Höhe verfügen. Smart Contracts können dies verhindern und den Zugriff auf das Geld der Investoren an Regeln und Bedingungen koppeln.

Immer mehr Blockchain-Plattformen unterstützen generische Smart Contracts. Wir zeigen anhand von zwei Vertretern - Ethereum und Hyperledger - wie die Entwicklung von Smart Contracts funktioniert und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind.

14:30 - 15:00

Stefan Blum,
iteratec GmbH

Mail2Abteilung - Machine Learning in einem Protected Environment

Ohne große Datenmengen funktionieren Artificial Intelligence oder Machine Learning nicht. AI/ML-Modelle zu trainieren heißt, mit verschiedenen Methoden und Daten zu experimentieren und diese miteinander und gegeneinander zu verproben. Die Daten unterliegen oft unterschiedlichen Geheimhaltungsstufen oder können erst nach langwierigen Abstimmungen für den Lernprozess verwendet werden. Die Notwendigkeit der Datennutzung muss zumeist detailliert begründet werden.

Mit Daten experimentieren zu können, die Nutzung aber vorher detailliert begründen zu müssen, steht im Widerspruch zueinander. Wie können wir diesen auflösen?

In diesem Vortrag zeigen wir die Möglichkeiten und Grenzen des maschinellen Lernens in einem Protected Environment. Wir beschreiben anhand des Praxisbeispiels "Zuordnung von Mails zu Abteilungen", wie wir mit sensiblen Daten experimentieren – ohne die Daten selber einsehen zu können. Außerdem zeigen wir im Detail den Aufbau des Protected Environment, erklären wie die Experimente darin stattfinden und was wir daraus gelernt haben.

15:00 - 15:15

Kaffeepause

15:15 - 16:15

Speed Geeking

Bei unserem Speed Geeking vermitteln wir sechs Innovationsthemen komprimiert in zehn Minuten. Das Format stammt ursprünglich aus der Hackerszene. 

Blockchain Lab Projekt

Bookchain ist eine dezentralisierte Bücherei auf der Blockchain. Für die Techniker: Eine DApp, die mithilfe von Smart Contracts auf Ethereum das Sharing von Büchern ermöglicht. Wir zeigen eine Demo der Mobile App und berichten über die Geschichte und die Technologie hinter dem Projekt.

Stadtwerke München – Audio-Management-System

Hilfe, meine Anwendung altert! Herausforderungen und Lösungen in der Automobilindustrie.

Clark - Alexa for Agile Meetings

Bei agilen Projekten nehmen Meetings einen großen Stellenwert ein. Mithilfe von Sprach- und Sprecherkennungsdiensten soll Klark bei der Digitalisierung der Meetings unterstützen. Zur intuitiven Steuerung wird ein selbstentwickelter IoT-Würfel verwendet, der mit verschiedenen Lagesensoren ausgestattet ist sowie ein Raspberry Pi mit Mikrofonarray-Aufsatz verwendet. Bei der Arbeit geht es auch darum, die Grenzen der aktuellen Cloud-Sprachdienste der großen Anbieter auf Alltagstauglichkeit zu überprüfen.

Autonomes Fahren: municHMotorsport

municHMotorsport ist ein Team der Hochschule München und der LMU aus Studenten, die für den internationalen Wettbewerb Formula Student autonome Rennfahrzeuge bauen. Eines der dynamischen Ziele ist so schnell es geht durch einen unbekannten Pylonenkurs zu navigieren. Wir stellen den PWd2.18 vor und erklären die Pipeline von Sensorik bis zur Aktorik von einem nicht trivialen Robotikprojekt.

Loomo - Robot Receptionist

Loomo (Segway Robotics) ist ein Roboter, der sowohl als Transporter, aber auch als persönlicher Assistent fungieren kann. Wir haben den Roboter um autonomes Fahren erweitern und verschiedene intelligente Machine-Learning-Dienste mit der Hardware kombiniert. Heraus kommt die Office-Empfangsdame 2.0.

16:15 - 17:15

Jürgen Lind,
iteratec GmbH

 

 

Low Code und Diskussionsrunde

Nach vielen gescheiterten Versuchen überbezahlte Entwickler loszuwerden und die Anwendungen durch die Fachbereiche direkt entwickeln zu lassen, können Unternehmen nun aufatmen: Mit den neuen Low-Code-Plattformen ist es möglich, komplexe Anwendungen direkt von den mit den fachlichen Anforderungen vertrauten Mitarbeitern zusammenklicken zu lassen. Idealerweise sollten die Unternehmen also sofort mit der Freisetzung ihrer faulen Entwicklerbande beginnen. Oder vielleicht besser doch nicht? In unserer Diskussionsrunde wollen wir über den neuen (?) Trend hin zu Anwendungsplattformen sprechen und versuchen, deren Vor- und Nachteile sowie mögliche Einsatzszenarien zu ergründen.

Ab 17:15

Abendessen und Get-together