iteratec Workshop 2017 in Hamburg

Über die Veranstaltung

Speed - Innovation - Agilität - Sind das die Dimensionen einer erfolgreichen Strategie für die Digitalisierung?

Oder braucht es mehr für eine erfolgreiche Transformation der Kernprozesse Ihres Unternehmens auf dem Weg in die digitale Welt?

Diese und weitere spannende Fragen haben wir mit Ihnen auf unserem iteratec Workshop in Hamburg erörtert.

Vertreter von BMW, DNV GL, Engel & Völkers, EOS, Lufthansa Technik, Red Bull und die Stadtwerke Neumünster berichteten über konkrete Erfahrungen aus ihren aktuellen Vorhaben.

Wir haben uns über Ihre Teilnahme an unserem Workshop sehr gefreut und hoffen, dass wir Sie nächstes Jahr wieder zu unseren Veranstaltungen begrüßen dürfen.

Moderation: Michael Schulz

Durch den Tag führt Michael Schulz. Nach beruflichen Stationen bei sd&m und Capgemini übernahm der Dipl. Informatiker 2009 das Ruder der nördlichsten iteratec Geschäftsstelle und wurde 2017 als dritter Geschäftsführer benannt. Er wird mit seinem Fokus auf Innovation und Digitalisierung die Technologiekompetenz von iteratec kontinuierlich ausbauen und das Leistungsangebot mit innovativen Lösungen kontinuierlich verbessern.


Programm

12:30 - 13:00

Check-in, Empfang und Imbiss

13:00 - 13:20

Michael Schulz, Dr. Wibke Jürgensen,
iteratec GmbH

Begrüßung

13:20 - 13:50

Christian Evers,
Engel & Völkers AG

Digital Health Check - Ready für die Transformation

Digitale Disruption erreicht auch die Immobilienbranche. Proptech heißt der Fokus vieler Gründer und Investoren. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Engel & Völkers beschäftigt sich als Branchenprimus für die Vermittlung von Wohnimmobilien seit langem mit diesem Thema. Wie sieht die Wertschöpfungskette eines Maklers in Zukunft aus und wie kann Wachstum weiter beschleunigt werden? Christian Evers hat sich hierzulande sowie in den USA umgeschaut und Antworten gefunden. Er erläutert, wie die digitale Zukunft von Engel & Völkers aussieht.

13:50 - 14:20

Johannes Hansen,
Lufthansa Technik AG

In 100 Tagen von der Idee zum digitalen Geschäftsmodell - Digitalisierung in der Flugzeugwartung

Digitalisierung ist ein notwendiger Bestandteil, um die Marktposition der Lufthansa Technik auch für die Zukunft abzusichern. Digitale Produktentwicklung gehört nicht zum Kerngeschäft eines Industriekonzerns, es gibt aber Mittel und Wege wie auch im Großunternehmen in Rekordzeit Neues entstehen kann. Am Ziel dieser Aktivitäten steht der AVIATAR - eine offene, modulare Plattform, die digitale Produkte und Services für Maintenance, Repair und Overhaul (MRO) anbietet. Die bisherige Reise und der weitere Weg der Lufthansa Technik wird von Johannes Hansen vorgestellt.

14:20 - 15:00

Pause

15:00 - 15:30

Albrecht Grell,
DNV-GL

Digitalisierung in der maritimen Industrie

DNV GL ist ein global operierender, technischer Dienstleister für die maritime Industrie mit einer  Konzernstrategie, die die digitale Transformation des Konzerns in den Mittepunkt der Unternehmensentwicklung 2016-2020 stellt. 1 ½ Jahre später fasst Albrecht Grell, verantwortlich für diese digitale Transformation, Erkenntnisse über die Strukturierung des Vorgehens und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung zusammen. Wie kann man substanzielle Veränderungen in Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen erreichen, ohne ein erfolgreiches Bestandsgeschäft zu gefährden? Welche wesentlichen Klippen sind auf dem Weg zu umschiffen? Auch wenn sich der Vortrag aus den Erfahrungen bei DNV GL speist – die Erkenntnisse haben Gültigkeit über Branchengrenzen hinweg. 

15:30 - 16:00

Jimmy Heschl,
Red Bull GmbH

Security und Privacy in einem agilen Umfeld

Sicherheitsanforderungen werden oft als Hemmnis, Innovationsfeind und kompliziert angesehen, stellen aber eine wesentliche Basis für die Verlässlichkeit von Partnern, Produkten und Services dar. Es gilt, diese beiden Pole zu verbinden. Im Vortrag wird der Ansatz vorgestellt, den Red Bull gewählt hat, um sich den Anforderungen der digitalen Welt stellen zu können.

16:00 - 16:30

Sören Fandrich,
EOS Technology Solutions GmbH

The Agile Manager's Guide to the Project Galaxy

EOS baut für sein Kerngeschäft ein neues Forderungsmanagementsystem: datengetrieben, schuldnerindividualisiert, mit modernen Technologien und Architekturansätzen. Damit betritt das Unternehmen fachliches und technologisches Neuland – und wählt deshalb ein agiles Vorgehen. 

Nach 18 Monaten Projektlaufzeit zieht Sören Fandrich eine Zwischenbilanz. Er erzählt offen und ehrlich von der Herausforderung, vermeintliche Gegensätze unter einen Hut zu bringen: schnelles Wachstum und kontinuierliches Lernen, Autonomie und ein klarer Rahmen, Autarkie und der Blick fürs Ganze. Und Agilität im Inneren und ein traditionelles Verständnis im Umfeld. 

16:30 - 17:00

Pause

17:00 - 17:30

Wolfgang Strunk,
iteratec GmbH

Sharing Economy – Transfer von Erfahrungen aus dem Consumer Bereich

Über die letzten Jahre hat BMW mit DriveNow als Vorreiter des Carsharing im deutschen Markt viel Erfahrung gesammelt. Die grundlegenden Prinzipen werden in Form von internen Innovationsprojekten jetzt auch in andere Geschäftsbereiche ausgerollt.

BMW betreibt eine umfangreiche Testflotte an verschiedenen Standorten mit dem Ziel, Daten über Fahreigenschaften, neue Steuergeräte und Softwareupdates zu sammeln. Es gibt hierbei zwei große Herausforderungen:

  • das Einsammeln der Daten, ohne die Fahrzeuge immer wieder in eine Werkstatt holen zu müssen
  • die effiziente Nutzung der teilweise sehr teuren Fahrzeuge durch unterschiedliche Nutzer

Beide Punkte sind Kerneigenschaften des Carsharing und die gewonnenen Erfahrungen können gut auf das Management der Testflotte übertragen werden. Prototypisch wurde die Carsharing-Hardware in einige Testfahrzeuge zur Erprobung der Nutzung eingebaut. Darüber hinaus wurde ein Backend implementiert, um zyklisch Daten aus den Fahrzeugen der Testflotte zu empfangen und auf Anfrage gezielt bestimmte Datenpakete abzufragen.

17:30 - 18:00

Frank Wede,
Stadtwerke Neumünster GmbH

100% Kundenzentrierung mit unserem 360° Kundencockpit

Mit dem 360° Kundencockpit wollten die Stadtwerke Neumünster (SWN) eine einheitliche spartenübergreifende Sicht auf ihre Kunden über alle relevanten Entitäten wie Rechnungen, Verträge, Tarife, Adressen, Scoring und weitere Kundendaten erreichen. Dazu wurde der Geschäftspartner als übergreifendes Konstrukt geschaffen, um alle (technischen) Kunden der einzelnen Spartensysteme, die sich einer einzigen Person/Firma zuordnen lassen, zusammenzuführen. Um auf strategische Vorgaben wie Cross-Selling und Bonität von Geschäftspartnern einzugehen, wies der Weg hin zu einem Cockpit, welches relevante Daten aus der heterogenen Systemlandschaft in nahezu Echtzeit zusammenführt, um diese unter Berücksichtigung moderner UX Erkenntnisse in ansprechender und leicht verwendbarer Weise zu präsentieren. Bereits nach einem halben Jahr agilem Vorgehen nach SCRUM war der erste MVP erreicht; ein 3/4 Jahr später gehen wir in eine Projektpause, um neue Erkenntnisse zu sammeln und planen die Zusammenarbeit in 2018 fortzusetzen.

ab 18:15

Buffet & Eröffnungsfeier inkl. Begehung unserer neuen Flächen