Was bei der Entwicklung mobiler Lösungen wirklich zählt, Teil 3


25.11.2016 von

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In dieser Blogserie möchten wir näher auf Architektur und Entwicklung von Anwendungen für mobile Lösungen eingehen und widmen uns dabei verschiedenen Fragestellungen: 

In Teil 3 der Blogserie stellen wir vor, warum eine gute User Experience wichtig ist und welche Faktoren zu beachten sind.

Apps aus User-Sicht entwickeln

Einer der maßgeblichen Schlüsselfaktoren für die erfolgreiche Umsetzung einer mobilen Anwendung ist die User Experience (UX). Die UX setzt sich unter anderem aus folgenden Teilen zusammen:

  • Robustheit
  • User Design
  • Performanz

Dieser Faktor wirkt sich auf die Gesamtarchitektur und Entwicklung aus und bildet den technischen Rahmen für weitere Entscheidungen. 

Das User Design ist die Schnittstelle mit dem Benutzer und sollte sich so selbsterklärend wie möglich verhalten. Im Allgemeinen wird eine mobile Anwendung nebenbei bedient und muss dabei möglichst effizient sein. Hier kann es unterschiedliche Arten der Optimierung geben, die zu unterschiedlichen Entwicklungssprachen und –umgebungen führen. 

Soll die Anwendung für alle Plattformen gleich aussehen und verhalten, bietet sich die Entwicklung einer Web- oder Hybridanwendung an. Soll sich die Anwendung jedoch plattformkonsistent verhalten, ist eine Umsetzung als native Anwendung sinnvoll.

Die Performanz einer mobilen Anwendung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Falls die mobile Anwendung mit einem Server kommuniziert, muss von sehr schneller bis zu keiner Konnektivität mit dem Server ausgegangen werden. Bei einer Webanwendung werden im Allgemeinen mehr Daten übertragen als bei einer nativen App, da sowohl Daten als auch der Client übertragen werden müssen. 

Die Performanz wird zusätzlich durch die Entwicklungstechnologie beeinflusst. Eine native App ist im Allgemeinen performanter als eine hybride App, obwohl in beiden Fällen nur Daten zur Darstellung und Verarbeitung geladen werden. Der Grund hierfür ist, dass die hybride Anwendung normalerweise einen größeren Overhead beim Ausführen erzeugt, da sie innerhalb der Browser-Engine läuft und der Code interpretiert werden muss. Die Performanz kann zusätzlich durch die Berücksichtigung von Caching- und Offline-Fähigkeit optimiert werden.

Die UI darf nicht durch langlaufende Operationen bzw. Funktionen blockiert werden, wie z. B. durch HTTP-Zugriffe oder Datenverarbeitung einer relativ großen Datenmenge. Solche Operationen müssen im Hintergrund ausgeführt werden, in einem eigenen Thread oder sogar in einem eigenen Prozess. Die Verbesserung der Performanz kann auch durch den Einsatz von modernen Protokollen und Technologien erfolgen, wie z. B. Websockets. 

Ein gutes UX erfolgt evolutionär durch Benutzer- und Feldtests, daher bieten sich als Vorgehensweise agile Entwicklungsmethoden an, damit Feedback von manuellen Benutzer- und Feldtests schnell in die Entwicklung und Planung einfließen können.

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